Graffiti-Workshop an der Bismarckschule Stuttgart-Feuerbach – Forum neu gestaltet
🏆 Dreitägiges Schulprojekt mit 20 Teilnehmenden – Gestaltung des Schulforums inkl. professionellem Endschliff
Drei Tage, eine Schulklasse mit 20 Teilnehmenden und eine Wandfläche im Forum der Schule: An der Bismarckschule in Stuttgart-Feuerbach ist aus einem grauen Aufenthaltsbereich ein Ort geworden, den die Schüler:innen selbst gestaltet haben.

Das Projekt: Schulforum statt Übungswand
Auftraggeber war die Bismarckschule in Stuttgart-Feuerbach – eine Ganztagsschule im Stuttgarter Norden. Gestaltet wurde das Forum der Schule, also kein abgelegener Nebenraum, sondern eine Fläche, an der täglich alle vorbeikommen. Das verändert die Arbeitshaltung: Wer weiß, dass das Ergebnis bleibt und von der ganzen Schule gesehen wird, arbeitet anders als auf einer Wegwerf-Platte. Rund 14 Fotos dokumentieren den Ablauf von der Skizze bis zur fertigen Wand.
Drei Tage, 20 Teilnehmende, klare Struktur
Mit 20 Jugendlichen an einer Fläche zu arbeiten, funktioniert nur mit Takt und klaren Zuständigkeiten. Tag eins gehört den Grundlagen: Buchstaben verstehen, Skizzen entwickeln, Motiv und Farbklima gemeinsam festlegen. Dann geht es an die Wand – Vorzeichnung, Flächen, Farbe, Outlines. Jede:r hat einen eigenen Part und sieht am Ende, welcher Teil des Gesamtbildes von ihm oder ihr ist. Material, Schutzausrüstung und Abdeckung bringe ich mit, die Schule muss nichts organisieren außer Zeit und Fläche.
Der professionelle Endschliff
Am Ende kommt der Teil, der ein Schulprojekt von einem echten Wandbild unterscheidet: mein professioneller Endschliff. Kanten werden sauber gezogen, Outlines geschärft, Schatten und 3D gesetzt, Übergänge korrigiert. Die Handschrift der Jugendlichen bleibt sichtbar – aber das Bild hält der täglichen Betrachtung über Jahre stand. Genau das ist der Punkt, an dem Schüler:innen merken: Das ist nicht 'nur gebastelt', das ist Kunst an unserer Wand.
Warum Graffiti in der Schule funktioniert
Graffiti ist niedrigschwellig und trotzdem anspruchsvoll. Die Spraydose macht keinen Unterschied zwischen Notenschnitt und Herkunft – es zählt, wer sich traut und wer sauber arbeitet. In Klassen mit unterschiedlichen Sprachniveaus und Lernwegen ist das ein enormer Vorteil: Alle starten auf derselben Fläche. Dazu kommt der Präventionsaspekt, weil legale Flächen, Genehmigungen und Respekt vor fremdem Eigentum von Anfang an Thema sind.
Graffiti-Workshops in Stuttgart und deutschlandweit
Ich arbeite von Stuttgart aus – Feuerbach, Zuffenhausen, Bad Cannstatt, Vaihingen und in der ganzen Region Baden-Württemberg – und komme für Projekttage, Kunst-AGs und Wandgestaltungen auch deutschlandweit zu euch. Ob Werkrealschule, Gemeinschaftsschule, Realschule oder Gymnasium: Format, Dauer und Fläche stimme ich vorher mit der Schule ab.
Aus dem Forum der Bismarckschule wurde ein Raum mit eigener Identität – gestaltet von 20 Schüler:innen in drei Tagen und final auf professionelles Niveau gebracht.
Bilder aus dem Projekt
Auch bei Bismarckschule
Nicht das erste gemeinsame Projekt — hier sind die anderen.
Das könnte auch passen
Ähnliches Thema
Rosensteinschule Stuttgart
Projekttag mit 30 Schüler:innen an der Rosensteinschule Stuttgart-Nord – von der Skizze bis zu fertigen Buchstaben-Designs an der Schulwand.
Ähnliches Thema
Jugendhaus C.A.M.P. Feuerbach
Zweitägiger Workshop im Jugendhaus C.A.M.P. Stuttgart-Feuerbach – ein wetterfestes Wandbild mit Charakteren aus der Lebenswelt der Jugendlichen.
Ähnliches Thema
Schule für Körperlich behinderte
Inklusiver Graffiti-Workshop an der Margarete-Steiff-Schule in Stuttgart: Urban Art für Schüler:innen mit Körperbehinderung, begleitet von Open Mike.