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Welche Stifte fürs Taggen auf Papier? (Kurs-Teaser)

Hier stelle ich dir meine Lieblings-Stifte fürs Taggen auf Papier vor und zeige dir, wie du sie richtig einsetzt. Ein Vorgeschmack auf meinen Tag-Kurs, mit dem du deine Tags aufs nächste Level bringst.

Das erklärt dir Open Mike im Video

Was geht ab, Leute! Der Coach ist zurück mit einem neuen Projekt: dem Graffiti Coach Tech-Onlinekurs. Ich habe gerade das erste Video gemacht und lasse euch direkt daran teilhaben. Seht das hier als kleinen Teaser, ein Stift-Tutorial zum Thema Tagging. Danke an alle, die bisher den Blockbuster-Kurs gekauft haben, ihr seid der Hammer.

In diesem Video zeige ich dir zuerst, mit welchem Material wir arbeiten, und dann, wie du mit den einzelnen Stiften umgehst. Bei manchen ist der Umgang gleich, andere haben eine Kalligrafie-Mine und müssen etwas anders gehandhabt werden. Wir gehen unter anderem durch: den Stabilo Point 88 mit 0,4 mm, den Edding 1200 Color Pen fine, den Edding 400, einen Stylefile-Marker, den Edding 1255 Kalligrafie-Pen mit 5,0, einen Edding-Kalligrafie-Stift für Terrakotta, Holz und Karton, den Edding 3000, einen Silber-Lackmarker von Edding sowie den Acrylic-Tagger von Montana.

Fangen wir mit dem Stabilo Point 88 an, dem ganz dünnen. Ganz wichtig ist hier eine lockere Hand. Du legst die Hand leicht auf die Fläche, sodass du mitrutschen kannst, hältst den Stift zwischen zwei Fingern mit dem Daumen oben drauf und ziehst aus dem ganzen Arm. So bekommst du saubere, gerade Linien. Verkrampf auf keinen Fall.

Für alle, die das noch nicht hinbekommen: Nimm dir ein Papier und zieh einfach gerade Linien, von oben nach unten, von rechts nach links, auch schräg, in alle Richtungen. Versuch sie so parallel und so locker wie möglich zu ziehen. Üb das ruhig ein paar Tage, jeden Tag zehn Minuten, gern auch mit ein paar Kreisen. Achte auf meinen Arm: Der ganze Arm geht mit, das Handgelenk bleibt recht steif. Genauso sprühst du später an der Wand. Wenn du diese Technik draufhast, bekommst du auch auf Papier einen schönen Flow.

Ich ziehe jetzt ein paar Tags mit dem Stabilo, damit du Breite und Flow-Verhalten siehst. Er ist dünn, aber man bekommt trotzdem einen schönen Flow hin. Viele denken, ein dicker Stift sieht krasser aus. Ich bin aber der Meinung: Wer mit einem ganz dünnen Stift einen sauberen Tag hinbekommt, der ist wirklich versiert. Mit dem dicken Stift gibt es andere Themen, etwa den Stift richtig zu drücken. Ich fordere dich heraus, das Taggen mit allen Stiften zu üben, denn die Feinheiten vom dünnen übertragen sich auf den Flow mit dem dicken.

Das lernst du in diesem Video

  • →Welche Stifte sich fürs Taggen auf Papier eignen
  • →Wie du Material vom Stabilo bis zum Montana-Acrylic unterscheidest
  • →Wie du den Stift richtig hältst und aus dem Arm ziehst
  • →Warum eine lockere Hand für sauberen Flow entscheidend ist
  • →Wie du mit Linien- und Kreisübungen deine Technik aufbaust
  • →Warum saubere Tags mit dünnen Stiften dich besser machen
Zusätzliche Tipps & Übungen
  1. Tagge deinen Namen mit zwei verschiedenen Stiftarten direkt nebeneinander und vergleiche, welcher dir mehr Flow gibt
  2. Übe gezielt den Wechsel zwischen dünnen und dicken Strichen mit einer Chisel-Spitze
  3. Fülle eine ganze Seite mit demselben Tag, bis die Bewegung locker aus dem Arm kommt
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