10 Schritte zu deinem ersten Graffiti (English)
In zehn klaren Schritten zeige ich dir, wie du ein komplettes Graffiti aufbaust. Bleib dran und entwickle Stück für Stück deinen eigenen Style.
Das erklärt dir Open Mike im Video
In diesem Video nehme ich dich Schritt für Schritt mit, wie du ein Graffiti-Piece auf Papier richtig aufbaust. Insgesamt sind es zehn Etappen, die du der Reihe nach abarbeitest. Den Anfang machen die First Lines mit dem Bleistift. Welche Bleistiftstärke am besten zu dir passt, findest du am ehesten selbst heraus. Schau dir dazu mein Video über Bleistifte an.
Danach ziehst du die Outlines. Beim Zeichnen läuft das anders als beim Sprühen: An der Wand setzt du die Outlines erst zum Schluss, hier ziehst du sie früh. Als Nächstes kommen die 3D-Blocks. Ich nutze dafür einen 1-mm-Fineliner, weil ich die Blocks damit zügiger ausfülle. Welche Stifte du wirklich brauchst, zeige ich dir in einem eigenen Video.
Beim Fill-in arbeite ich mit den Style-File-Markern und fülle drei Flächen untereinander aus. Oben und unten lasse ich bewusst etwas Weiß stehen, das sorgt für einen stärkeren Kontrast. Du siehst: Ein Graffiti baut sich in Layern auf, Schritt für Schritt. Danach kommen Designs, ein paar Bubbles und Drips, bevor ich in den Background übergehe.
Zum Abschluss ziehe ich die Highlights ein. Sie lassen das Piece plastischer wirken und unterstützen den 3D-Effekt. Die Second Outline, diese weiße Linie, hebt das Bild optisch vom Background ab und bringt die ganze Wirkung erst richtig raus. Zuletzt ist Korrekturzeit: Mit dem 0,4-mm-Fineliner mache ich die Outlines etwas dicker, dadurch wirken die Buchstaben stabiler.
Ganz am Ende kommen Tag, Datum und eine Message dazu, und das gute Stück ist fertig. Geh die einzelnen Schritte für dich noch einmal in Ruhe durch und bleib auf jeden Fall dran, das ist das Wichtigste. Dann wird das ein feines Ding.
Das lernst du in diesem Video
- →Die zehn Schritte, in denen sich ein Piece auf Papier richtig aufbaut
- →Warum du die Outlines beim Zeichnen früh und nicht erst zum Schluss ziehst
- →Wie du mit Fineliner und Markern die 3D-Blocks und das Fill-in sauber setzt
- →Wie du mit gezielten Weißflächen mehr Kontrast erzeugst
- →Wie Highlights und die weiße Second Outline für Plastizität und 3D-Wirkung sorgen
- →Wie du dein Piece mit dünnerem Fineliner, Tag, Datum und Message abschließt
- Zeichne denselben Namen dreimal und folge dabei jedes Mal allen zehn Schritten der Reihe nach.
- Halte nach jedem Schritt kurz inne und vergleiche dein Blatt mit dem Stand im Video.
- Variiere beim vierten Durchgang bewusst einen Schritt und beobachte, wie sich der Style verändert.
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