Graffiti-Workshop im Jugendhaus Künzelsau
Im Jugendhaus Künzelsau im Hohenlohekreis verwandelte eine Jugendgruppe an einem Tag ein einzelnes Wort in ein großes, leuchtendes Graffiti: In rund sechs Stunden entwickelte die Gruppe mit Open Mike ihren Schriftzug »swag« – vom Brainstorming über die Skizze bis zum fertigen Piece.

Sechs Stunden, ein Wort: »swag«
Der Tagesworkshop begann am Zeichentisch: Open Mike zeigte die Grundlagen des Graffiti-Zeichnens, dann sammelte die Gruppe Ideen und Buchstabenformen. Aus dem Brainstorming setzte sich ein Wort durch, mit dem sich alle identifizieren konnten – »swag«.
Von der Skizze auf die Fläche
Im zweiten Teil ging es um Material und Technik: Dosen, Caps, Outline und Fülltechnik. Gesprüht wurde auf eine große, wiederverwendete Projektionsleinwand – so wurde aus den Skizzen ein leuchtendes, buntes Piece, das die Gruppe komplett selbst umgesetzt hat.
Offene Jugendarbeit trifft Urban Art
Jugendhäuser sind seit jeher das Zuhause der Graffiti-Kultur. Genau hier wirkt ein Workshop besonders: niedrigschwellig, kreativ und mit echter Beteiligung. Die Ideen kamen aus der Gruppe, Open Mike brachte Technik, Struktur und 30 Jahre Szene-Erfahrung mit.
Ein leuchtendes »swag«-Piece, das die Gruppe im Jugendhaus Künzelsau von der ersten Skizze bis zur fertigen Fläche selbst entwickelt hat – offene Jugendarbeit, sichtbar gemacht.
Bilder aus dem Projekt
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